Deine Worte verraten mehr über dich, als du glaubst
- Brigitte Nada-Elisa

- vor 9 Stunden
- 2 Min. Lesezeit

Deine Worte sind der Spiegel deines Bewusstseins
Es gibt einen Satz, der mich seit vielen Jahren begleitet:
Achte auf deine Worte. Denn sie verraten deine innere Welt.
Wir glauben oft, Sprache sei lediglich ein Mittel, um Gedanken auszudrücken. Für mich ist sie weit mehr.
Die Worte, die wir wählen, entstehen nicht zufällig. Sie entspringen unserem Denken, unseren Bewertungen, unseren Erfahrungen und unserer inneren Haltung.
Deshalb höre ich Menschen nicht nur zu, was sie sagen.
Ich höre auch wie sie es sagen und vor allem auch was sie schreiben.
Manche Formulierungen werden heute als humorvoll, schlagfertig oder besonders direkt gefeiert. Ich empfinde sie oft anders.
Nicht, weil ich keinen Humor habe.
Sondern weil ich überzeugt bin, dass Sprache Wirklichkeit erschafft.
Wenn wir Bilder verwenden, die von Kampf, Verletzung, Erniedrigung oder Aggression geprägt sind, gewöhnen wir unser Denken an genau diese Bilder. Das geschieht oft unbemerkt, bis sie selbstverständlich erscheinen.
Für mich beginnt Bewusstheit deshalb bereits bei der Wahl der Worte.
Man kann klar sein, ohne hart zu werden.
Man kann deutlich sprechen, ohne zu verletzen.
Man kann Grenzen setzen, ohne Menschen abzuwerten.
Gerade Menschen, die andere begleiten, ausbilden oder inspirieren, tragen aus meiner Sicht eine besondere Verantwortung. Nicht, weil sie fehlerfrei sein sollen, sondern weil ihre Sprache Orientierung gibt.
Sie prägt Beziehungen.
Sie schafft Vertrauen.
Sie hinterlässt Spuren.
Ich glaube, unsere Worte sind ein Spiegel dessen, was wir in uns tragen.
Deshalb stelle ich mir immer wieder eine einfache Frage:
Welche Welt erschaffe ich mit meiner Sprache?
Denn jedes Wort ist eine Entscheidung.
Und jede Entscheidung beginnt lange, bevor sie ausgesprochen wird.
Sprache ist Teil eines ursächlichen Lebens
In der Kausalen Medizin nach Methode Nada-Elisa beginnt Bewusstheit nicht erst bei einem Ergebnis.
Sie beginnt dort, wo ein Mensch denkt, spricht, entscheidet und handelt.
Deshalb ist Sprache für mich kein Nebenschauplatz. Sie ist Teil eines ursächlichen Lebens.
Unsere Worte können verbinden oder trennen.
Sie können Hoffnung schenken oder Angst nähren.
Sie können Klarheit schaffen oder neue Konflikte entstehen lassen.
Vielleicht lohnt es sich deshalb, den eigenen Wortschatz hin und wieder bewusst zu betrachten.
Nicht aus Perfektionismus.
Sondern aus Respekt, vor sich selbst und vor den Menschen, denen wir begegnen.
Denn die Sprache, die wir nach außen tragen, ist oft der ehrlichste Ausdruck dessen, was wir in unserem Inneren kultivieren.
Von Herzen, Deine Nada-Elisa





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