Die Angst vor Sichtbarkeit und der eigenen Größe
- Brigitte Nada-Elisa

- vor 4 Tagen
- 2 Min. Lesezeit

Wenn Sichtbarkeit plötzlich real wird - Angst vor der eigenen Größe
Autorin: Nada-Elisa I Speakerin I Ausbilderin I Mentorin
Seit einigen Wochen begleite ich eine wunderbare Gruppe von Menschen beim Aufbau ihrer Positionierung, ihrer Präsenz und ihres Social-Media-Auftritts.
Dabei beobachte ich etwas sehr Interessantes.
Der Großteil der Gruppe hat mittlerweile eine klare Position entwickelt. Viele haben ihre wahre Expertise erkannt. Nicht irgendeine künstliche Rolle. Nicht irgendein Konzept von außen. Sondern das, was wirklich zu ihnen passt.
Sie haben begonnen, ihre Persönlichkeit sichtbar zu machen.In ihrer Sprache.In ihrem Auftreten.In ihrer Haltung.In ihrem gesamten Außenauftritt.
Und genau das macht mich stolz.
Teilweise sind die Ergebnisse beeindruckend. Nicht deshalb, weil alles perfekt wäre. Sondern weil plötzlich echte Menschen sichtbar werden.
Menschen mit Lebenserfahrung.Menschen mit Tiefe.Menschen mit Geschichte.
Der Punkt, an dem viele plötzlich unsicher werden
Doch genau an diesem Punkt zeigt sich oft etwas sehr Spannendes.
Sobald die ersten Kundenanfragen kommen, sobald echtes Interesse entsteht, taucht plötzlich Unsicherheit auf. Angst vor Sichtbarkeit und der eigenen Größe.
Nicht wegen fehlendem Wissen.Nicht wegen mangelnder Kompetenz.
Sondern weil Sichtbarkeit plötzlich Verantwortung bedeutet.
Viele Menschen wünschen sich Sichtbarkeit, solange sie theoretisch bleibt.
Doch in dem Moment, in dem sie ihre wahre Größe erkennen, die erste Resonanz entsteht und die eigene Expertise ernst genommen wird, beginnt häufig ein innerer Rückzug.
Plötzlich tauchen Fragen auf wie:
„Bin ich wirklich gut genug?“„Darf ich mich so klar zeigen?“„Kann ich damit wirklich nach außen gehen?“„Was passiert, wenn ich sichtbar werde?“, "Schaffe ich das?"
Die meisten haben längst genug Erfahrung
Was mich dabei besonders berührt:
Wir sprechen hier nicht von Anfängern.
Viele dieser Menschen haben bereits enorme Lebenserfahrung. Sie haben Krisen gemeistert, Familien getragen, berufliche Herausforderungen bewältigt und oft schon vielen Menschen geholfen.
Durch ihre Persönlichkeit.
Durch ihre Art zuzuhören.
Durch ihre Erfahrungen.
Durch ihre Haltung.
Was oft lange gefehlt hat, war nicht die Fähigkeit, sondern die innere Erlaubnis, sich selbst mit dieser Kompetenz wirklich zu zeigen.
Vielleicht hat es deshalb bei vielen lange gedauert, bis sie ihre wahre Position erkannt haben.Bis sie verstanden haben, wer sie wirklich sind und wie sie damit sichtbar werden möchten.
Sichtbarkeit beginnt nicht im Außen
Viele glauben, Sichtbarkeit hätte hauptsächlich mit Technik, Social Media oder Marketing zu tun.
Doch echte Sichtbarkeit beginnt wesentlich früher.
Sie beginnt in der inneren Entscheidung:
„Ich höre auf, mich selbst klein zu halten.“
Denn genau dort liegt oft die wahre Grenze.
Nicht im Wissen.
Nicht im Können.
Nicht im Außen.
Sondern in der eigenen Identität.
Warum mich diese Entwicklung so freut
Deshalb ist meine Freude derzeit besonders groß.
Fast die gesamte Gruppe hat sich für mein Sommerseminar zur Weiterbildung im Mental-Mentoring und in der Unternehmensumsetzung angemeldet.
Und ich spüre schon jetzt die Vorfreude auf diese gemeinsame Zeit.
Auf echte Gespräche.
Auf gemeinsames Wachstum.
Auf Erfahrungsaustausch.
Auf Klarheit.
Und auf die nächsten Schritte in die eigene Präsenz.
Denn aus meiner Sicht geht es nicht darum, jemand anderes zu werden, sondern den Mut zu entwickeln, endlich ganz man selbst zu sein.
Von Herzen
Brigitte Nada-Elisa
Speakerin für Kausale Medizin
Ausbilderin für Mentaltrainer & Mentoren
Institut Besser Leben | Kausale Medizin






Dein Beitrag war wieder super. Dennoch kann ich für mich sagen, dass ich keine Angst habe, sichtbar zu sein. Es sind andere Stolpersteine aber da habe ich inzwischen von dir auch eine grandiose Hilfe. Ich kann es kaum erwarten los zu legen. Ja, auch mich freut es wenn ich damit Geld verdiene, aber noch viel mehr freut es mich, Menschen zu unterstützen und zu sehen, wie sie wirklich aus ihrer Blockade herauskommen und ein selbstbestimmtes Leben aufbauen können.