Multiple Sklerose – Ursachen verstehen mit der Kausalen Medizin nach Methode Nada-Elisa
- Brigitte Nada-Elisa

- 1. Juli
- 4 Min. Lesezeit

Warum die Kausale Medizin den Menschen vor der Diagnose betrachtet
Wenn ein Mensch die Diagnose Multiple Sklerose erhält, richtet sich der Blick häufig auf das Nervensystem, auf Entzündungen und auf den Krankheitsverlauf.
Die Kausale Medizin nach Methode Nada-Elisa erweitert diesen Blickwinkel.
Sie stellt nicht zuerst die Frage:
Welche Diagnose liegt vor?
Sie fragt:
Welche Lebenssituation ging den Beschwerden voraus?
Welche seelischen Belastungen waren vorhanden?
Welche Veränderungen haben das Leben des Menschen geprägt?
Welche ungelösten Konflikte begleiten ihn möglicherweise bis heute?
Die Kausale Medizin verbindet drei Säulen zu einem gemeinsamen Arbeitsansatz:
Mentaltraining nach Kurt Tepperwein
die fünf biologischen Naturgesetze
das Salutogenese-Modell nach Antonovsky
Das Ziel besteht darin, den Menschen als Ganzes zu betrachten und Zusammenhänge zwischen Leben, Psyche und biologischen Prozessen verständlich zu machen.
Der motorische Konflikt
Innerhalb der Kausalen Medizin wird bei Multipler Sklerose besonders der sogenannte motorische Konflikt betrachtet.
Gemeint ist das subjektive Erleben, sich nicht frei bewegen oder handeln zu können.
Beispiele dafür können sein:
Ein Mensch möchte gehen und bleibt.
Er möchte sich wehren und schweigt.
Er möchte fliehen und erlebt sich als gefangen.
Er möchte handeln und fühlt sich dauerhaft blockiert.
Er erlebt sich innerlich oder äußerlich wie gefesselt.
Dabei steht nicht die tatsächliche Bewegung im Mittelpunkt.
Entscheidend ist das persönliche Erleben.
Zwei Menschen können dieselbe Situation erleben.
Der eine empfindet sie als Herausforderung.
Der andere erlebt sie als völlige Bewegungsunfähigkeit.
Nach der Kausalen Medizin liegt genau in diesem Unterschied der entscheidende Ausgangspunkt.
Warum nicht jeder Konflikt körperliche Folgen entwickelt
Jeder Mensch erlebt Belastungen.
Nicht jede Belastung führt zu körperlichen Veränderungen.
Entscheidend ist vielmehr, welche Bedeutung der Mensch einer Situation gibt und ob sie über längere Zeit ungelöst bestehen bleibt.
Je länger ein Mensch gegen seinen eigenen inneren Bewegungsimpuls lebt, desto größer kann die innere Spannung werden.
Konfliktaktive Phase
Die Kausale Medizin beschreibt eine Phase, in der der Organismus auf den ungelösten motorischen Konflikt reagiert.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Diagnose, sondern die andauernde innere Belastung.
Der Mensch erlebt weiterhin:
„Ich kann nicht handeln."
„Ich komme nicht heraus."
„Ich halte aus."
Die Aufmerksamkeit richtet sich deshalb nicht nur auf den Körper, sondern auch auf die Lebensumstände.
Die Konfliktlösung
Jede Veränderung beginnt mit einer Lösung.
Eine Lösung kann sehr unterschiedlich aussehen.
Ein Mensch trifft eine Entscheidung.
Er verlässt eine belastende Situation.
Er beendet einen jahrelangen inneren Kampf.
Oder er verändert seine Bewertung einer Situation grundlegend.
Nach dem Modell der Kausalen Medizin beginnt damit eine neue Phase der biologischen Regulation.
Die Heilphase innerhalb des Modells
Innerhalb der Kausalen Medizin wird davon ausgegangen, dass der Organismus nach einer Konfliktlösung in eine Phase der Regeneration übergeht.
Diese Phase wird nicht zwangsläufig als beschwerdefrei erlebt.
Vielmehr kann der Körper intensiv regulieren und umbauen.
Deshalb können Beschwerden in dieser Zeit zeitweise deutlicher wahrgenommen werden.
Die Kausale Medizin versteht dies als Teil eines biologischen Regulationsprozesses.
Die Krise
Innerhalb dieses Modells wird außerdem eine vorübergehende Regulationskrise beschrieben.
Sie markiert den Übergang innerhalb der Regeneration.
Anschließend soll der Organismus schrittweise wieder Stabilität erreichen.
Die Dauer und Ausprägung können individuell unterschiedlich sein.
Warum manche Verläufe schubweise erscheinen
Die Kausale Medizin richtet den Blick auf wiederkehrende Belastungsmuster.
Wenn dieselbe innere Konfliktsituation immer wieder aktiviert wird, kann auch der biologische Regulationsprozess immer wieder neu beginnen.
Deshalb beschäftigt sich die Methode nicht nur mit dem ersten Konflikt, sondern besonders mit den Faktoren, die ihn erneut auslösen.
Die Bedeutung des Mentaltrainings
Mentaltraining bedeutet innerhalb der Methode Nada-Elisa weit mehr als positives Denken.
Es unterstützt Menschen dabei,
eigene Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen,
tägliche Gedankendisziplin und Psychohygiene
wiederkehrende Belastungen bewusst wahrzunehmen,
neue innere Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln,
Entscheidungen klarer zu treffen.
Dadurch entsteht die Möglichkeit, festgefahrene innere Prozesse zu verändern.
Salutogenese – Gesundheit bewusst fördern
Die dritte Säule bildet das Salutogenese-Modell.
Hier steht nicht die Frage im Mittelpunkt:
„Warum entsteht Krankheit?"
Sondern:
„Was stärkt Gesundheit?"
Dazu gehören unter anderem:
Verständnis für die eigene Lebenssituation,
ein Gefühl von Sinn,
die Erfahrung von Selbstwirksamkeit,
soziale Verbundenheit,
eine klare innere Orientierung.
Diese Faktoren können Menschen dabei unterstützen, mit Belastungen konstruktiv umzugehen.
Warum Mentaltraining eine zentrale Säule der Kausalen Medizin ist
Nicht jede schwere Lebenssituation entwickelt sich zu einem tiefen inneren Konflikt.
Aus meiner Erfahrung liegt der Unterschied häufig nicht allein in der äußeren Situation, sondern auch darin, wie ein Mensch ihr begegnet.
Hier setzt das Mentaltraining nach Kurt Tepperwein an.
Mentales Training bedeutet nicht, Schwierigkeiten zu verdrängen oder sich etwas schönzureden.
Es bedeutet, auch in herausfordernden Lebensphasen einen klaren Kopf zu bewahren, Ängste nicht die Führung übernehmen zu lassen und Schritt für Schritt eine konstruktive innere Haltung zu entwickeln.
Gerade in gesundheitlichen Krisen können Panik, Hoffnungslosigkeit und die Vorstellung, der Situation hilflos ausgeliefert zu sein, die innere Belastung erheblich verstärken.
Die Kausale Medizin nach Methode Nada-Elisa verfolgt deshalb das Ziel, Menschen möglichst früh Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie auch in schwierigen Situationen bewusst, ruhig und lösungsorientiert handeln können.
Dazu gehören unter anderem:
belastende Gedanken bewusst wahrzunehmen,
innere Ruhe zu entwickeln,
die Aufmerksamkeit auf realistische Handlungsmöglichkeiten zu richten,
Entscheidungen klarer zu treffen,
Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken,
und auch in Krisenzeiten eine konstruktive innere Ausrichtung zu bewahren.
Aus meiner über 30-jährigen Erfahrung kann eine solche mentale Stabilität wesentlich dazu beitragen, Belastungen anders zu verarbeiten und mit schwierigen Lebenssituationen bewusster umzugehen.
Deshalb bildet das Mentaltraining die erste und tragende Säule der Kausalen Medizin nach Methode Nada-Elisa.
Wenn du mit mir oder bei einem meiner Mentaltrainer und Mentoren die Basiswerkzeuge des Mentaltrainings nach Tepperwein lernen willst, so schau dich hier an, was Mentaltraining ist und die Betriebsanleitung Leben bedeuten kann.
Von Herzen, Deine Nada-Elisa
Fazit
Die Kausale Medizin nach Methode Nada-Elisa betrachtet Multiple Sklerose nicht ausschließlich über die Diagnose, sondern bezieht die persönliche Lebensgeschichte, mentale Muster und biologische Zusammenhänge in ihre Betrachtung ein.
Im Mittelpunkt stehen Fragen nach wiederkehrenden Belastungen, inneren Konflikten und den Bedingungen, unter denen Veränderung möglich wird.
Dadurch entsteht ein ursachenorientierter Arbeitsansatz, der den Menschen als Ganzes in den Blick nimmt.
Hinweis
Die Kausale Medizin nach Methode Nada-Elisa basiert auf mehr als 30 Jahren praktischer Erfahrung und verbindet das Mentaltraining nach Kurt Tepperwein, die fünf biologischen Naturgesetze und das Salutogenese-Modell nach Antonovsky zu einem ursachenorientierten Arbeitsansatz.
Dieser Beitrag dient der Information und persönlichen Reflexion. Er ersetzt weder eine ärztliche Diagnose noch eine medizinische Behandlung oder Therapie.






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