Multiples Myelom – die Ursache verstehen
- Brigitte Nada-Elisa

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Autorin: Brigitte Nada-Elisa I Q & A Speakerin I Ausbilderin Kausale Medizin

Wie betrachtet die Kausale Medizin nach Methode Nada-Elisa das Multiple Myelom ergänzend zur Schulmedizin?
Das Multiple Myelom gehört zu den Erkrankungen, bei denen viele Betroffene nicht nur wissen möchten, welche Diagnose vorliegt, sondern auch warum sich diese Entwicklung möglicherweise ergeben hat.
Die schulmedizinische Diagnostik und Behandlung bilden die Grundlage der medizinischen Versorgung. Die Kausale Medizin nach Methode Nada-Elisa ergänzt diesen Blickwinkel um eine weitere Frage:
Welche seelischen Konflikte könnten den biologischen Veränderungen vorausgegangen sein?
Die Kausale Medizin nach Methode Nada-Elisa verbindet drei Säulen:
Mentaltraining nach Kurt Tepperwein
die fünf biologischen Naturgesetze
die Salutogenese nach Aaron Antonovsky
Im Mittelpunkt steht das Verständnis möglicher seelischer Ursachen und biologischer Zusammenhänge als ergänzende Betrachtungsweise zur medizinischen Diagnostik und Therapie.
Was ist ein Multiples Myelom?
Das Multiple Myelom ist eine Erkrankung des Knochenmarks, bei der sich bestimmte Plasmazellen vermehren. Dadurch können Knochen, Knochenmark und die Blutbildung beeinträchtigt werden.
Viele Betroffene leiden unter Knochenschmerzen, erhöhter Knochenbrüchigkeit, Müdigkeit oder Veränderungen der Blutwerte.
Während sich die Schulmedizin mit Diagnostik und Therapie beschäftigt, stellt die Kausale Medizin nach Methode Nada-Elisa zusätzlich die Frage:
Welcher seelische Konflikt könnte diesem biologischen Geschehen vorausgegangen sein?
Die biologische Konfliktart
Nach den fünf biologischen Naturgesetzen wird das Knochengewebe einem Selbstwerteinbruch-Konflikt zugeordnet.
Gemeint ist dabei kein allgemeines geringes Selbstwertgefühl, sondern ein plötzlich erlebter oder über längere Zeit andauernder tiefer Einbruch des eigenen Selbstwertes.
Beispielsweise:
Ich habe versagt.
Ich genüge nicht.
Ich werde nicht mehr gebraucht.
Ich habe meinen Platz verloren.
Ich bin wertlos.
Ich schaffe das nicht mehr.
Entscheidend ist dabei nicht das Ereignis selbst, sondern die persönliche Erlebnisqualität.
Welcher Gehirnbereich ist beteiligt?
Nach den fünf biologischen Naturgesetzen werden die Knochen vom Marklager (weiße Substanz des Großhirns) gesteuert.
Dieser Gehirnbereich wird mit Selbstwerteinbruch-Konflikten in Verbindung gebracht.
Die Bedeutung der betroffenen Körperregion
Ein wichtiger Grundsatz der Kausalen Medizin nach Methode Nada-Elisa ist, dass beim gesamten Bewegungsapparat nicht nur der betroffene Knochen betrachtet wird.
Ebenso entscheidend sind:
die Rechts- oder Linkshändigkeit,
die betroffene Körperseite,
die individuelle Lebenssituation zum Zeitpunkt des Konflikts.
Erst aus dem Zusammenspiel dieser Faktoren lässt sich die persönliche Konfliktqualität ableiten.
Die folgenden Beispiele dienen deshalb lediglich einer ersten Orientierung:
Halswirbelsäule (HWS): häufig Themen wie „Angst im Nacken“, erlebte Ungerechtigkeit oder Situationen, in denen sich jemand dauerhaft bedroht oder unter Druck fühlt.
Brustwirbelsäule (BWS): „Das Leben beugt mich.“ Belastungen werden als erdrückend oder nicht mehr tragbar erlebt.
Lendenwirbelsäule (LWS): starker Druck, Verantwortung oder Lasten, die nicht mehr getragen werden können.
Steißbein und Sitzbein: Situationen, die „nicht mehr ausgesessen werden können“.
Schultern: Verantwortung tragen, Leistung, Lasten schultern.
Becken: Partnerschaft, Familie, Zugehörigkeit und Stabilität.
Hüftgelenke: Druck im Leben, Bewegungsfreiheit und Entscheidungen über die weitere Lebensrichtung.
Knie: Anerkennung, Selbstwert, Leistung sowie Konflikte im beruflichen oder sportlichen Bereich.
Beine: Vorankommen, den eigenen Weg gehen.
Füße: der eigene Standort im Leben, Halt und Sicherheit.
Jede dieser Körperregionen besitzt innerhalb der Kausalen Medizin nach Methode Nada-Elisa weitere Differenzierungen. Die genaue Zuordnung ergibt sich aus der Händigkeit, der betroffenen Körperseite und der individuellen Konfliktsituation. Deshalb sind pauschale Interpretationen nicht zielführend.
Konflikt-Phase
Während dieser aktiven Phase beschreibt dieses biologische Modell folgende Vorgänge:
biologischer Knochenabbau
häufig zunächst unbemerkt
anhaltender innerer Stress
Grübeln
Schlafstörungen
dauerhafte gedankliche Beschäftigung mit dem Konflikt
Der Organismus befindet sich in einer biologischen Anpassungsphase.
Konfliktlösung
Wird der Konflikt gelöst oder verliert seine emotionale Intensität, beginnt nach den fünf biologischen Naturgesetzen die Reparaturphase.
Der Organismus startet den Wiederaufbau der zuvor abgebauten Knochensubstanz.
Heilungsphase
Während der Heilungsphase werden nach diesem Modell Reparaturprozesse eingeleitet.
Typische Begleiterscheinungen können sein:
Schmerzen
Schwellungen
Wassereinlagerungen
Müdigkeit
erhöhte Entzündungsaktivität
eingeschränkte Belastbarkeit
Gerade diese Phase wird häufig als Verschlechterung wahrgenommen, obwohl sie innerhalb dieses Modells den Wiederaufbau beschreibt.
Die Krise
Zwischen der ersten und zweiten Heilungsphase beschreibt dieses Modell eine sogenannte Krise. Sie stellt eine kurzfristige vegetative Umschaltung dar und kann mit einer vorübergehenden Belastung des Organismus verbunden sein.
Nach ihrem Ablauf setzt sich der biologische Wiederaufbau fort.
Warum treten beim Multiplen Myelom häufig mehrere Knochen gleichzeitig auf?
Aus Sicht der Kausalen Medizin nach Methode Nada-Elisa weist ein Multiples Myelom häufig darauf hin, dass nicht nur ein einzelner Selbstwerteinbruch wirksam war.
Vielmehr können mehrere tiefgreifende oder wiederkehrende Konflikte verschiedene Bereiche des Bewegungsapparates gleichzeitig betreffen.
In der Praxis zeigt sich häufig, dass Menschen über längere Zeit unterschiedliche Lebensbereiche als belastend erleben, beispielsweise Beruf, Partnerschaft, Familie oder Zukunftsängste.
Entsprechend können mehrere Konfliktthemen parallel oder nacheinander biologisch wirksam werden.
Innerhalb dieses Modells erklärt dies, weshalb Veränderungen mehrere Knochen gleichzeitig betreffen können.
Welche Konflikte finden sich häufig?
In Gesprächen mit Betroffenen zeigen sich häufig Lebenssituationen wie:
Verlust des Arbeitsplatzes
finanzielle Existenzängste
Scheidung oder Trennung
Verrat oder tiefe Enttäuschung
Verlust der Lebensaufgabe
Pensionierung mit Identitätsverlust
schwere Demütigungen
das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden
langjährige Überforderung
Pflege naher Angehöriger unter vollständiger Selbstaufgabe
Nicht das Ereignis entscheidet, sondern die persönliche Bewertung und die Intensität des Erlebens.
Was kann komplementär hilfreich sein?
Die Kausale Medizin nach Methode Nada-Elisa versteht sich als ergänzende Betrachtungsweise.
Sie richtet den Fokus auf die Bewusstwerdung möglicher seelischer Ursachen und deren Bedeutung für den Menschen.
1. Den ursprünglichen Selbstwerteinbruch erkennen
Die entscheidende Frage lautet nicht:
„Warum bin ich krank geworden?“
Sondern:
„Wann begann ich, meinen eigenen Wert infrage zu stellen?“
2. Den Konflikt zeitlich einordnen
Hilfreiche Fragen können sein:
Wann geriet mein Leben aus dem Gleichgewicht?
Welche Situation traf mich besonders tief?
Wann fühlte ich mich wertlos?
Wann verlor ich meinen Platz oder meine Aufgabe?
Wann hatte ich das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden?
3. Mentale Neuorientierung
Der Schwerpunkt liegt auf der bewussten Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte.
Dazu gehören beispielsweise:
die eigene Lebensrolle neu definieren,
den Selbstwert von Leistung lösen,
belastende Lebenssituationen ehrlich betrachten,
neue Perspektiven entwickeln,
mentale Methoden zur Reduktion von Dauerstress anwenden und diese Betriebsanleitung für das Leben lernen zu benutzen.
4. Salutogenese stärken
Neben der Frage:
„Was macht krank?“
stellt die Salutogenese eine weitere Frage:
„Was erhält Gesundheit?“
Dazu gehören unter anderem:
Sinn erleben,
soziale Verbundenheit,
innere Ordnung,
Eigenverantwortung,
nachvollziehbare Lebenszusammenhänge,
ausreichend Regeneration.

Fazit
Die Kausale Medizin nach Methode Nada-Elisa betrachtet das Multiple Myelom nicht ausschließlich als isolierte Erkrankung, sondern ergänzt die medizinische Sichtweise um die Frage nach möglichen seelischen Ursachen und biologischen Zusammenhängen.
Sie verbindet Mentaltraining nach Kurt Tepperwein, die fünf biologischen Naturgesetze und die Salutogenese nach Aaron Antonovsky zu einer eigenständigen Synthese.
Ziel ist es, die individuelle Lebensgeschichte besser zu verstehen, mögliche Konfliktursachen bewusst zu erkennen und den Menschen dabei zu unterstützen, neue Orientierung, innere Stabilität und persönliche Verantwortung für seinen weiteren Lebensweg zu entwickeln.
In diesem Sinne lade ich Dich ein am Institut Besser Leben die Betriebsanleitung Leben zu lernen. Deiner Gesundheit zu liebe.
Von Herzen, Deine Nada-Elisa





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