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Emotionales Essen verstehen – warum Kausalmedizin tiefer geht als Ernährungspsychologie

Emotionales Essen ist ein Thema, das viele Menschen beschäftigt. Viele, die emotionales Essen erleben, können ihre Muster erkennen und haben oft viel Zeit damit verbracht, sich selbst zu analysieren. Dennoch bleibt das Essverhalten oft unverändert, und das kann frustrierend sein. Warum ist das so? Dieser Blogpost beleuchtet, warum der Ansatz der Kausalmedizin mehr als nur eine Lösung für das Problem des emotionalen Essens bietet.


Wenn Verstehen nicht mehr reicht


Die Ernährungspsychologie hat das Thema emotionales Essen enorm vorangebracht. Sie hilft, die Verbindung zwischen Emotionen und Essverhalten zu verstehen und bietet strukturierte Ansätze zur Analyse. Menschen lernen, ihre Auslöser, Bedürfnisse und inneren Prozesse zu erkennen. Doch manchmal reicht das Verständnis allein nicht aus, vor allem nicht, wenn die Veränderungen nicht von Dauer sind.


Eye-level view of a dining table set with an emotional meal
Ein Tisch, der emotionale Essensszenen darstellt

Studien zeigen, dass einfaches Verstehen nicht immer zu einer Veränderung des Verhaltens führt. Emotionen sind komplex, und viele Menschen fühlen sich trotz einer tiefen Reflexion gefangen. Oft bleibt die innere Veränderung auf der Strecke, was dazu führt, dass das gewünschte Essverhalten nicht eintritt. Hier wird deutlich, dass die Ernährungspsychologie zwar eine wichtige Rolle spielt, jedoch nicht die ganze Lösung bietet.


Emotionales Essen ist kein Problem, das gelöst werden "muss"


Die Kausalmedizin geht einen anderen Weg als die Ernährungspsychologie. Sie betrachtet emotionales Essen nicht als Fehler oder Dysfunktion. Stattdessen sieht sie es als einen Ausdruck eines inneren Zustands. In den meisten Fällen verstehen Menschen, dass ihr emotionales Essen eine Antwort auf etwas Internes ist, etwas das oft nicht wirklich greifbar ist.


Es gilt zu hinterfragen: "Warum esse ich emotional?" Diese Frage ist wichtig, aber sie führt oft zu weiteren Auslösungen von innerem Stress. Ein besserer Ansatz könnte sein, sich darauf zu konzentrieren, wer die Ursache ist. Indem man versteht, dass man selbst die Quelle des eigenen inneren Zustands ist, kann eine transformationale Erkenntnis stattfinden.


Close-up of healthy food plate representing emotional well-being
Ein Teller mit gesunder Nahrung, der emotionales Wohlbefinden darstellt

Letztlich ist emotionales Essen eine logische Reaktion und keine Unzulänglichkeit. Die Akzeptanz dieser Perspektive kann eine tiefgründige Wandlung initiieren. Indem man sich nicht als jemand sieht, der etwas kontrollieren "muss", sondern als die Ursache der eigenen Emotionen, verändert sich die Wirkung von allein.


Kausalmedizin: Ich bin Ursache


Kausalmedizin arbeitet nicht mit Verstand oder Emotionen, sondern mit dem inneren Sein. Sie stellt nicht die Frage, was verändert werden "muss", sondern erkennt an, dass man selbst die Ursache ist. Einzeln betrachtet führen diese Veränderungen nicht zu dem gewünschten Erfolg. Wenn Menschen sich als jemand erleben, der die Kontrolle über ihre Essgewohnheiten hat, geschieht oft das Gegenteil.


Dieser Paradigmenwechsel ist entscheidend. Der Fokus liegt nicht darauf, Probleme zu lösen, sondern die eigene Identität zu erkennen. Es geht nicht um Techniken oder Methoden, sondern um eine Bewusstseinsbewegung. Diese Erkenntnis kann befreiend sein und dazu führen, dass sich das Essverhalten OHNE bewusste Änderungen anpassen kann.


High-angle view of a serene kitchen with fresh fruits
Ein ruhige Küche mit frischen Früchten, Symbol für Kausalmedizin

Body Balance Codes – kein Programm, sondern ein Raum


Die Body Balance Codes bieten eine wertvolle Ressource, die über strukturelle Pläne hinausgeht. Sie sind kein Ernährungsplan, sondern ein Raum für Erkenntnis und Transformation. Emotionale Essgewohnheiten sind nicht Teil eines zu reparierenden Verhaltens, sondern müssen in einem Rahmen erkannt und akzeptiert werden.


Dies bedeutet, dass Kontrolle über das emotionales Essen nicht notwendig ist. Anstatt zu kämpfen oder neue Regeln einzuführen, gilt es, das eigene innere Sein zu verstehen und zu akzeptieren. Wenn sich dieser innere Zustand ändert, verändert sich das Essverhalten automatisch.


Der feine, aber entscheidende Unterschied


Kausalmedizin kann helfen, emotionale Essgewohnheiten loszulassen, nicht durch Veränderung, sondern durch ein Umdenken. Anstatt sich auf Lösungen zu konzentrieren, ist der Schwerpunkt die Selbsterkenntnis. Emotionale Module können nicht einfach "gelöst" werden, sondern erfordern eine tiefere Einsicht in das eigene Ich.


Diese Erkenntnis führt dazu, dass viele Menschen tatsächlich ein gesünderes Verhältnis zum Essen entwickeln, ohne dass sie es anstreben oder sich dazu zwingen müssen. Es ist ein Prozess, der Zeit und Geduld verlangt, aber die Ergebnisse können letztendlich transformierend sein.


Ein stilles Fazit


Wer nur Struktur sucht, findet diese in der Ernährungspsychologie. Für diejenigen, die sich selbst schon gut kennen, aber dennoch feststecken, gibt es keine neue Strategie, die befreiend wirkt. Es ist eine andere Ebene, die benötigt wird. Emotionales Essen ist nicht etwas, das man einfach verändert, sondern es ist eine Erfahrung, die man durch Selbstkenntnis loslässt.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kausalmedizin weit über die übliche Ernährungspsychologie hinausgeht und mehr braucht, als nur das Verständnis der eigenen Essmuster. Es erfordert eine tiefere Reflexion über das eigene Sein und die Beziehung zu den eigenen emotionalen Bedürfnissen. So kann emotionales Essen nicht überwunden, sondern in Einklang gebracht werden.


Herzlich, Deine Nada-Elisa

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