Warum passiert mir das immer wieder in meinen Beziehungen und Partnerschaften?
- Brigitte Nada-Elisa

- vor 4 Tagen
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Autorin: Brigitte Nada-Elisa I Speakerin Kausale Medizin I Ausbilderin
Es beginnt selten laut.
Eine Begegnung. Ein Gefühl von Stimmigkeit. Der Eindruck: Diesmal ist es anders.
Und doch zeigt sich nach einiger Zeit Vertrautes:
Missverständnisse. Rückzug. Unklarheit, oder ein leises Entfernen voneinander.
Die Situation wirkt neu. Das Erleben ist es nicht.
Was alles Partnerschaft ist
Partnerschaft wird oft auf die klassische Beziehung reduziert.
Das greift zu kurz.
Partnerschaft zeigt sich überall, wo Verbindung entsteht:
– in der Liebesbeziehung
– in Freundschaften
– in der Familie
– in Zusammenarbeit
– im Alltag mit Menschen
Überall dort wirkt derselbe Ausgangspunkt.
Nicht die Form der Beziehung entscheidet, sondern das, was du in sie einbringst.
Der Blick auf die Ursache nach der Kausalen Medizin
Im ersten Impuls richtet sich der Blick nach außen:
Was hat der andere getan?
Warum reagiert er so?
Was brauche ich von ihm?
Diese Fragen verändern nichts Grundsätzliches. In der Kausalen Medizin liegt der Fokus davor.
Nicht im Verhalten.Sondern im Ursprung. Im inneren Programm.

Was ein inneres Programm steuert
Ein inneres Programm bestimmt nicht nur, was du tust.
Es bestimmt,
– wie du wahrnimmst
– was du als stimmig empfindest
– wo du Nähe zulässt
– wo du dich zurückziehst
– wie du reagierst, wenn es eng wird
Es wirkt konstant und es zeigt sich besonders deutlich in Beziehungen.
Warum sich Erfahrungen wiederholen
Wenn sich Beziehungserfahrungen ähneln, liegt das nicht an den Menschen.
Es liegt daran, dass du aus demselben inneren Programm heraus agierst.
Die Bühne wechselt. Das Programm bleibt.
Und damit auch das Ergebnis.
Die oft übersehene Frage
Eine Frage wird selten gestellt:
Bin ich für mich selbst der optimale Partner?
Nicht im Sinne von Bewertung, sondern im Sinne von Klarheit.
– Bin ich verlässlich in meinem Verhalten?
– Bin ich eindeutig in dem, was ich will?
– Bleibe ich bei mir oder passe ich mich an?
– Stehe ich zu dem, was ich wahrnehme?
Diese Fragen entscheiden, wie du in Beziehung gehst.
Partnerschaft mit dir selbst
Bevor eine Verbindung mit einem anderen stabil wird, braucht es eine Grundlage in dir.
Nicht als Konzept, sondern als gelebter Zustand.
Wenn in dir Unklarheit ist, zeigt sie sich im Außen.
Wenn in dir Widerspruch ist, zeigt er sich im Außen.
Wenn in dir Druck ist, entsteht er auch in der Beziehung.
Selbstoptimierung – sachlich verstanden
Hier geht es nicht um ständiges „an sich arbeiten“.
Sondern um etwas anderes:
Erkennen.
Erkennen,
– welches Programm gerade läuft
– wo du automatisch reagierst
– wo du dich selbst verlässt
– wo du nicht klar bist
Allein diese Klarheit verändert bereits die Grundlage.
Der entscheidende Punkt
Du führst keine Partnerschaften.
Du lebst dein inneres Programm, gemeinsam mit anderen Menschen und genau deshalb lohnt sich der Blick nach innen.
Nicht als Rückzug, sondern als Ausgangspunkt für jede Verbindung.
Die praktische Vertiefung
Aus diesem Verständnis heraus ist meine Ausarbeitung entstanden:
„Die Kunst der Partnerschaft“
Darin wird dir einiges klarer.
Mach einen Blick hinein in die Inhalte.
Die Grundlage dahinter
Ende April öffnet sich ein weiterer Raum:
Hier geht es um die Basis, um das Verständnis, auf dem jedes innere Programm überhaupt läuft. Nicht nur für Partnerschaft. Sondern für alle Lebensbereiche.
Fazit
Die Frage „Warum passiert mir das immer wieder?“
führt nicht zum anderen Menschen. Sie führt zu dir und genau dort beginnt Veränderung.





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