Mann sein und die emanzipierte Frau
- Brigitte Nada-Elisa

- vor 15 Stunden
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Autorin: Brigitte Nada-Elisa I Dipl. Tepperwein Mentaltrainerin I Ausbilderin I Autorin
Der Mann hat heute kein äußeres Problem.Er hat ein inneres.
Er hat seine Position verloren.
Nicht komplett, doch so weit, dass Unsicherheit entsteht und das zeigt sich im Alltag.
Der Urmann war klar
Der Urmann war nicht besser, er war eindeutig.
Er wusste, wofür er steht.
Er wusste, was seine Aufgabe ist.
Er hat Verantwortung übernommen.
Er hat nicht ständig hinterfragt.
Er hat entschieden.
Diese Klarheit war seine Stärke.
Nicht laut.Nicht aggressiv.Sondern stabil.
Der Mann von heute im Vergleich - "Mann sein"
Heute ist der Mann nicht mehr klar ausgerichtet.
Er ist zu viel im Verstand.
Er passt sich an.
Er fragt sich: Bin ich zu viel? Bin ich zu wenig? Darf ich so sein?
Genau dort verliert er seine Kraft.
Ein Mann, der sich selbst infrage stellt, kann keine klare Richtung geben.
Die Folge: Verlust der inneren Ordnung
Wenn die innere Position fehlt, entsteht Druck.
Vergleich
Unsicherheit
Abwertung
Das ist keine Meinung, das ist eine Folge.
Und diese Folge zeigt sich im Verhalten, in Beziehungen und im eigenen Empfinden.

Die Rolle der Frau - Mann sein?
Auch die Frau ist Teil dieses Systems.
Wenn Emanzipation bedeutet, dass sie in eine dauerhafte Gegenposition geht, entsteht kein Gleichgewicht.
Wenn sie beginnt, alles selbst zu tragen, Kontrolle zu übernehmen und den Mann zu korrigieren, verändert sich ihre eigene Position.
Sie verliert nicht den Mann.
Sie verliert ihr eigenes Frau-Sein.
Es entsteht Spannung.
Konkurrenz statt Verbindung
Wenn Mann und Frau beginnen, gegeneinander zu arbeiten, entsteht Konkurrenz.
Und Konkurrenz zerstört Verbindung.
Dann zeigen sich Rückzug, Distanz, Konflikte und Unsicherheit.
Das ist kein Zufall, das ist eine klare Folge.
Der Urgrund – kausal betrachtet
In der Kausalen Medizin liegt der Ursprung nicht im Verhalten.
Er liegt davor.
Im inneren Erleben, in der Bewertung einer Situation, in dem Moment, in dem ein Mensch beginnt, seine eigene Position infrage zu stellen.
Dort entsteht der Urgrund.
Nicht im Streit, nicht im Partner, nicht in den Umständen, sondern im Moment der inneren Verschiebung.
Wenn ein Mann beginnt, an sich zu zweifeln, sich zu vergleichen oder sich abzuwerten, verändert sich seine innere Ausrichtung.
Und aus dieser inneren Verschiebung entsteht alles Weitere:
Verhalten, Reaktion, Beziehung und körperlicher Ausdruck.
Die körperliche Ebene
Wenn ein Mann seine Position innerlich verliert, zeigt sich das nicht nur im Alltag.
Es zeigt sich auch auf körperlicher Ebene dort, wo es um seinen männlichen Selbstwert geht.
Zum Beispiel im Bereich der Prostata.
Und auch bei der Frau zeigt sich diese Unklarheit, wenn Halt, Sicherheit und Bindung ins Wanken geraten, etwa im Bereich der Niere.
Das sind keine spirituellen oder esotherischen Interpretationen.
Die Verbindung zwischen innerem Erleben und körperlicher Reaktion folgt klaren biologischen Gesetzmäßigkeiten und beobachtbaren Abläufen.
Zurück zur Klarheit
Es geht nicht darum, alte Rollenbilder wiederherzustellen und auch nicht darum, Entwicklung zu stoppen.
Es geht darum, den Punkt zu erkennen, an dem die innere Verschiebung beginnt.
Weder Mann noch Frau brauchen neue Rollen.
Beide brauchen Klarheit über sich und die Verbindung zu sich selbst.
Fazit
Das Problem ist nicht der Mann und auch nicht die Frau.
Der Urgrund liegt tiefer.
In der inneren Verschiebung der eigenen Position.
Und genau dort beginnt die Lösung.
Von Herzen,
Deine Nada-Elisa






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