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Mentaltrainer: Die unbequeme Wahrheit hinter dem Beruf


Nachdenkliche Person in ruhiger, professioneller Umgebung, halb im weichen Licht und halb im Schatten – Symbol für Klarheit, Selbstführung und die unbequeme Wahrheit im Mentaltraining.“

Autorin: Brigitte Nada-Elisa I Ausbilderin Kausale Medizin I Mentorin


Der Begriff Mentaltrainer ist heute schnell gesagt. Und genauso schnell falsch verstanden.

Viele glauben, sie könnten Menschen begleiten, weil sie selbst viel erlebt haben. Weil sie zuhören können. Weil sie „ein Gefühl für Menschen“ haben.

Das reicht nicht.

Mindset ist ein Einstieg – nicht die Grundlage

Oft beginnt alles mit Mindset.

Ein Mensch erkennt: Gedanken haben Einfluss. Das ist ein wichtiger Moment, doch genau das ist nur der Anfang.


Mentaltraining beginnt erst danach und hier steigen die meisten aus, ohne es zu merken.


Ergenis: Begleiten ohne Klarheit

Ich führe regelmäßig Gespräche mit Menschen, die sich positionieren wollen, in unterschiedlichen Branchen und mit unterschiedlichen Botschaften.

Sie sagen:„Ich begleite schon.“„Ich unterstütze Menschen.“

Doch gleichzeitig ist das eigene Leben ein Desaster.

In diesen Gesprächen wird bewertet, geurteilt wird interpretiert, weit weg von Neutralität.

Es wird beraten aus der eigenen Geschichte heraus. Aus eigenen Ängsten. Aus eigenen ungelösten Themen.

Das ist keine Begleitung. Das ist Projektion.


Frau sitzt am Tisch und blickt in einen Spiegel, nachdenklicher Ausdruck als Symbol für Selbstreflexion und Selbstführung im Mentaltraining

Unter der Oberfläche wird es sichtbar

Ein Mentaltrainer ist dort tätig, wo Menschen sich selbst ausweichen.

Das bedeutet:Er darfes bei sich selbst erkennen.

Wer sich selbst nicht führen kann, führt andere in seine eigenen Muster.

Und das passiert öfter, als man denkt.

Freundlich verpackt. Gut gemeint, ohne Klarheit.

Mentaltraining ist Disziplin, nicht Gefühl und der Beruf Mentaltrainer ebenso

Am Institut Besser Leben lehren wir das Mentaltraining nach Tepperwein. 33 einfache Punkte, klar strukturiert. In jedem Lebensbereich anwendbar.

Diese Punkte zeigen schnell: Wo stehe ich wirklich?

Nicht in der Theorie, sondern im Alltag. Man ist gefordert sich mit seinen Schattenseiten und auch seinen Potenzialen zu beschäftigen.

Einfach ist hier nicht bequem.

Einfach ist konsequent.


Die Frage

Die Frage ist nicht:„Kann ich Mentaltrainer werden?“

Die Frage ist: Bin ich bereit, mich selbst zu sehen, ohne Ausrede?

Bin ich bereit, meine eigenen Muster zu erkennen, bevor ich andere begleite?

Bleibe ich in der Rolle, die sich gut anfühlt?


Fazit

Der Beruf Mentaltrainer ist kein Trend.

Er ist eine Entscheidung.

Für Klarheit. Für Selbstführung. Für Verantwortung.

Diesen Beruf kann jeder erlernen und doch ist nicht jeder für ihn geeignet.

Warum? Du brauchst nicht perfekt sein. Du darfst Probleme und Drama in Deinem Leben haben und brauchst nicht darauf warten bis alles erledigt ist - und DANN werde ich Mentaltrainer. Nein - Das brauchst Du nicht. Wichtig ist, dass du die Bereitwilligkeit hast an dir weiter zu bauen und das kannst du in der Ausbildung tun als Priorität, um danach meisterhaft zu begleiten.


Von Herzen, Deine Nada-Elisa







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