Liebeskummer
- Brigitte Nada-Elisa

- vor 2 Tagen
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Der Schmerz zeigt dir nicht, wen du verloren hast.
Er zeigt dir, wo du dich selbst noch suchst.
Autorin: Brigitte Nada-Elisa I Speakerin Kausale Medizin I Ausbilderin

Liebeskummer wird heute meist im Außen bearbeitet. Man analysiert die Beziehung. Man schreibt Nachrichten, die nie abgeschickt werden. Man spricht mit Freunden, dreht die Geschichte immer wieder neu und will natürlich verstehen, was passiert ist.
Doch genau hier beginnt das grundsätzliche Problem.
Der Blick bleibt im Außen. Und damit auch die Abhängigkeit.
Liebeskummer aus Sicht der kausalen Medizin
Aus kausaler Sicht ist Liebeskummer kein Verlustproblem. Er ist ein präziser Hinweis.
Ein Hinweis darauf, dass etwas im eigenen Inneren an eine andere Person gebunden war.
Es geht nicht um den Menschen, der gegangen ist. Es geht um das, was man sich über diesen Menschen geholt hat.
Bestätigung
Wert
Sicherheit
Zugehörigkeit
Solange diese Qualitäten nicht stabil im eigenen Inneren verankert sind, entsteht Bindung im Außen. Und sobald diese Bindung wegfällt, entsteht Schmerz.
Nicht, weil der andere fehlt. Sondern weil die innere Quelle fehlt.
Liebeskummer zeigt damit sehr klar: Hier wurde etwas ausgelagert, das zu einem selbst gehört.
Warum viele Methoden nicht funktionieren
Viele Ansätze beschäftigen sich weiterhin mit der anderen Person:
Briefe an den Ex schreiben
Innere Dialoge führen
Vergangene Situationen analysieren
Das Problem dabei ist klar:
Die Verbindung bleibt bestehen.
Der Fokus bleibt im Außen.Die emotionale Bindung wird nicht gelöst, sondern verlängert.

Der Ansatz aus dem Mentaltraining nach Tepperwein
Im Mentaltraining geht es nicht darum, den Schmerz zu bearbeiten. Es geht darum, die Richtung zu verändern.
1. Stopp der Außenanalyse
Keine „Warum hat er…?“ Keine „Was hätte ich anders machen sollen?“
"Ich will das mit ihm oder ihr noch klären..."
Diese Fragen führen nicht zur Lösung. Sie halten im Mangel.
2. Rückführung zu dir
Eine zentrale Frage:
Was habe ich mir von dieser Beziehung erwartet?
Und daraus ergeben sich die entscheidenden Punkte:
Wo gebe ich mir das selbst nicht?
Wo mache ich mich abhängig?
Hier liegt die Ursache.
3. Klare innere Position
Keine Methode. Keine Technik.
Eine Entscheidung:
Ich bin mir selbst ein vollständiger Partner.
Dieser Satz wirkt nicht durch Wiederholung. Er wirkt durch Umsetzung.
In Entscheidungen
In klaren Grenzen
Im eigenen Verhalten
Was sich dadurch verändert
Liebeskummer verliert seine Schwere, wenn die Verantwortung wieder zu dir zurückkehrt.
Dann entstehen Beziehungen nicht mehr aus Mangel. Sondern aus innerer Stabilität.
Das führt zu:
Klareren Entscheidungen
Akzeptanz
Weniger Abhängigkeit
Mehr Selbstführung
Der Kern
Liebeskummer ist kein Problem. Er ist ein Hinweis.
Ein Hinweis, der dich zu dir selbst zurückführt.
Wenn du ihn richtig nutzt, entsteht etwas Grundlegendes:
Innere Klarheit. Innere Stabilität. Unabhängigkeit im Fühlen und Handeln.
Schlussgedanke
Der Schmerz zeigt dir nicht, wen du verloren hast. Er zeigt dir, wo du dich selbst noch suchst und verloren hast.
Von Herzen, Deine Nada-Elisa
Mein E-Book darf hier noch mehr Einblick geben.





Vollkommen ins Schwarze getroffen
Mitten hinein in das Herz und in die Seele - in die Essenz
Wahr wahr Wahrheit und nicht als die Wahrheit
Es ist wunderschön in Beziehung zu sein zu den Menschen zu seinem Umfeld
Und am schönsten ist es bei sich selbst angekommen zu sein und sich von sich selbst angenommen zu fühlen
das Leben bleibt ja „trotzdem“ das Leben
mit allem was ist
mit allem was kommt
mit allem was geht
aber die Sichtweise auf das was ist darf sich ändern
vielen Dank für diesen wunderbaren Beitrag